Häufigkeitsverteilung
Häufigkeitstabellen und Histogramme erstellen
[Image of histogram frequency distribution]| Klassenintervall | Mittelpunkt | Häuf. | Rel. Häuf. | Kum. Häuf. |
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Häufigkeitsverteilung Rechner: Tabelle, Klassenbreite & Histogramm
Der Häufigkeitsverteilung Rechner wandelt ungeordnete Rohdaten in eine strukturierte Häufigkeitstabelle um. Er berechnet automatisch die optimale Anzahl der Klassen (nach der Sturges-Regel), die Klassenbreite, die Mittelpunkte und die kumulierte Häufigkeit.
Egal, ob Sie die relative Häufigkeit für Testergebnisse berechnen oder eine gruppierte Häufigkeitsverteilung für Business Analytics vorbereiten, dieses Tool schließt die Lücke zwischen nackten Zahlen und einer Histogramm-Erstellung.
1. Anatomie einer Häufigkeitstabelle
Ein professioneller Häufigkeitstabelle-Rechner generiert 5 spezifische Spalten. Hier ist Ihr Fahrplan:
2. Wie viele Klassen? (Sturges-Regel Rechner)
Der schwierigste Teil bei der Erstellung einer gruppierten Häufigkeitsverteilung ist die Entscheidung, wie viele Klassen (Bins) verwendet werden sollen.
• Zu wenige Klassen = Zu stark vereinfacht (Alles sieht gleich aus).
• Zu viele Klassen = Zu viel Rauschen (Sieht aus wie Rohdaten).
Dieser Häufigkeitsverteilung Rechner nutzt die Sturges-Regel, um die ideale Anzahl an Klassen ($k$) zu finden:
3. Berechnung der Klassenbreite (Die Aufrundungsregel)
Sobald Sie die Anzahl der Klassen kennen, benötigen Sie einen Klassenbreiten-Rechner. Dieser bestimmt die Größe jeder Klasse.
⚠️ WARNUNG DES PROFESSORS: Runden Sie immer AUF zur nächsten ganzen Zahl (selbst bei 4.1 runden Sie auf 5). Wenn Sie abrunden, passt Ihr letzter Datenpunkt nicht mehr in die Tabelle!
4. Klassengrenzen vs. Exakte Grenzen
Hier verlieren die meisten Studenten Punkte. Sie müssen den Unterschied zwischen den „geschriebenen Grenzen“ und den „mathematisch exakten Grenzen“ kennen.
20 – 29
- Konzept: Die Zahlen, die Sie in die Tabelle schreiben.
- Lücken: Ja! Es gibt eine Lücke zwischen 19 und 20.
- Anwendung: Lesbarkeit für Menschen.
19.5 – 29.5
- Konzept: Die wahren mathematischen Ränder.
- Lücken: Keine! 19.5 verbindet beide Klassen.
- Anwendung: Zeichnen von Histogrammen (Balken müssen sich berühren).
5. Schritt-für-Schritt Anleitung
Erstellen wir eine Tabelle für die Wartezeiten in einem Café (in Minuten):
Daten: $\{2, 5, 18, 12, 14, 7, 9, 22, 5, 8\}$ ($n=10$)
Spannweite = $22 – 2 = 20$.
Breite = $20 / 5 = 4$.
Tipp: +1 zur Sicherheit, also Breite = 5.
• Klasse 1: 2 – 6
• Klasse 2: 7 – 11
• Klasse 3: 12 – 16…
6. Histogramm-Erstellung: Von der Tabelle zum Diagramm
Sobald die Häufigkeitstabelle fertig ist, ist das Histogramm nur noch einen Schritt entfernt.
- X-Achse: Verwenden Sie die exakten Grenzen (z.B. 1.5, 6.5, 11.5). Dies stellt sicher, dass sich die Balken berühren.
- Y-Achse: Verwenden Sie die Häufigkeit ($f$). Die Höhe des Balkens entspricht der Anzahl.
- Form: Das Histogramm zeigt, ob die Daten symmetrisch (Glockenkurve), linksschief oder rechtsschief sind.
7. Gruppierte vs. Ungeordnete Häufigkeitsverteilung
Wann sollten Sie eine gruppierte Häufigkeitsverteilung verwenden?
- Ungeordnete Liste: Bei kleinem Datenbereich (z.B. Anzahl Haustiere: 0, 1, 2, 3). Keine Intervalle nötig.
- Gruppiert: Bei großem Datenbereich (z.B. Gehälter: 30k – 150k). Hier müssen Sie Intervalle (Bins) nutzen.
8. Professor’s FAQ-Ecke
Quellen & Referenzen
- Sturges, H. A. (1926). „The choice of a class interval“. Journal of the American Statistical Association.
- Triola, M. F. (2018). Elementary Statistics. Pearson. (Kapitel über Häufigkeitsverteilungen).
- Rice, J. A. (2006). Mathematical Statistics and Data Analysis. (Alternative Regeln für die Klassenbildung).
Organisieren Sie Ihre Daten
Fügen Sie Ihre Rohdaten unten ein, um sofort eine Häufigkeitstabelle & Histogramm-Daten zu generieren.
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